Kommende Veranstaltungen

Für die kommenden Veranstaltungen ist eine Anmeldung nicht notwendig. 
Der Einlass startet jeweils um 18:30 Uhr, also 30 Minuten vor dem offiziellen Beginn.
Wenn Sie sichergehen wollen, einen Platz zu bekommen, können Sie sich gern entsprechend frühzeitig im Haus der Universität einfinden.
Wenn Schulklassen Interesse haben, an Veranstaltungen teilzunehmen, würden wir Sie bitten, persönlich mit uns in Kontakt zu treten; am besten per Mail an !

Wir freuen uns auf Sie!

Donnerstag, 30. April 2026, 19:00 Uhr, Saal des HdU

Prof. Dr. Frank Dietrich

Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Ethische Herausforderungen der Migration

Stellen Sie sich vor, Sie sind Minister:in des Inneren. In der öffentlichen Debatte wird kontrovers darüber diskutiert, ob die Grenzen geschlossen werden sollen oder nicht. Die Entscheidung muss jetzt getroffen werden. Zur Rechtfertigung einer restriktiven Migrationspolitik berufen sich Staaten gewöhnlich auf ihr Selbstbestimmungsrecht. Kritiker wenden ein, dass das Selbstbestimmungsrecht nicht die Schädigung anderer Personen legitimiert und Migranten durch ihren Ausschluss eine Schädigung erleiden. Was genau ist überhaupt eine Schädigung? Und welche Bedeutung hat das Schädigungsverbot für die moralische Bewertung der staatlichen Migrationspolitik? Wie werden Sie entscheiden?

Credit: Sabnīe Zoltnere

Donnerstag, 21. Mai 2026, 19:00 Uhr, Saal des HdU

Prof. Dr. Eva Weber-Guskar

Ruhr-Universität Bochum

Können wir Sinn im Leben finden (und wenn ja, wie)?

Selbst das angenehmste Leben kann sich in gewisser Hinsicht leer anfühlen und noch das beschwerlichste Leben kann als ein erfülltes empfunden werden – in beiden Fällen scheint „Sinn“ den Unterschied zu machen. Einem angenehmen Leben kann Sinn fehlen und ein beschwerliches kann sinnvoll sein. Meinen manche – andere sind der Überzeugung, dass die Rede vom „Sinn des Lebens“ gar keine Bedeutung hat. Was meinen wir also genau, wenn wir von „Sinn“ in diesem Kontext sprechen?

Donnerstag, 18. Juni 2026, 19:00 Uhr, Saal des HdU

Prof. Dr. Peter Adamson

Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Fliegende Menschen und die Trennung von Körper und Seele

Stellen Sie sich vor, Sie schweben – aller Sinne beraubt – hoch in der Luft: Sie können nichts mehr sehen, hören, ertasten, erschmecken oder riechen. Was können Sie noch über Ihre eigene Existenz und die Ihres Körpers wissen? Der muslimische Philosoph Ibn Sīnā (lat. Avicenna) entwickelte bereits im Mittelalter anhand eines solchen Szenarios spannende Einsichten in das Verhältnis von Körper und Geist